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Endlich die Antwort auf aktuelle Uff-Frage ist da: Wenn man etwas lange genug verdrängt, verschwindet es dann?

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Wenn ich bemerke, dass Wasser in mein Boot dringt, hilft es absolut nicht, wenn ich es einfach ignoriere. Das gleiche gilt für Feuer, Begegnung mit Löwen, Klausuren oder Zahnschmerzen. Schon seit Urzeiten konnten wir nur dadurch überleben, dass wir anerkennen was ist.

Gefahren und Probleme, die man verdrängt, verschwinden leider nicht einfach. Wer wie der sprichwörtliche Vogel Strauß den Kopf in den Sand steckt, wird früher oder später mit der Realität konfrontiert. Es sollen schon Menschen ertrunken sein, weil sie sich einreden ließen, dass sie schwimmen können, wenn sie nur fest genug daran glauben. Dies sind die ganz besonderen Gefahren des sog. „Positiven Denkens“.
Wenn es um die Zukunft geht, kommt Verleugnen also nicht in Frage. Der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche schlägt genau dies aber für die Vergangenheit vor. Man kann die eigene Geschichte so lange verdrängen und verändern, bis einem das Resultat gefällt. Moderne Forschung zeigt, dass dies praktisch möglich ist. Man kann sich also selbst einer Gehirnwäsche unterziehen und fühlt sich danach besser. Hier stellt sich die große Frage, wie wichtig ist mir die Wahrheit um ihrer selbst willen?

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