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5 Fragen an Frau Biever

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NR25: Frau Biever, Ihr letzter Schultag an der DSP steht bevor. Was ist das für ein Gefühl?

Frau Biever: Das ist ein ganz schlimmes Gefühl, ich bin sehr traurig. Wir waren sieben Jahre hier an der DSP, davon war ich sechs Jahre Elternvertreter in zwei Klassen und fünf Jahre davon Elternbeiratsvorsitzende und ich bin richtig traurig, weil ich auch nicht genau weiß, was mich in der Türkei erwartet.

NR25: Was werden Sie an der DSP besonders vermissen?

Frau Biever: Ich werde vor allem natürlich meine Freunde vermissen, die ich in der Zeit gefunden habe, aber auch die Arbeit, die ich hier an der DSP gemacht habe. Also ich komme jetzt in eine ganz neue Situation und fange quasi wieder von Null an und bin ja seitdem wir im Ausland sind auch nicht berufstätig, also muss ich mir ein neues Betätigungsfeld suchen.

NR25: Gibt etwas  an ihrer Arbeit, auf das Sie besonders stolz zurückblicken können?

Frau Biever: Besonders stolz bin ich darauf, dass wir das Handbuch für Elternvertreter kreiert haben und dass wir auch versucht haben, die Kommunikation zwischen Schulleitung und Elternschaft und auch innerhalb der Elternschaft zu verbessern. Seitdem ich das hier gemacht habe, haben wir das Elterncafé ins Leben gerufen, wo sich Mittwochmorgens die Eltern ab acht bis zehn treffen dürfen. Und dann gibt’s hier ja auch den kleinen Markt, der von Eltern und Lehrern oder vielleicht sogar auch von Schülern, die vom Schwimmen kommen, genutzt wird – das ist ’ne schöne Sache. Und ansonsten gefiel mir auch immer die konstruktive Zusammenarbeit mit Frau Beuerle, Herrn Beyer und dem ganzen Lehrerkollegium.

NR25: Und wie geht es nun für Sie weiter?

Frau Biever: Wir werden nach Ankara umziehen und die Kinder gehen da auch auf die Deutsche Schule Ankara, das ist eine Botschaftsschule und das ist von der Offenheit ganz anders als hier. Die Deutsche Schule Ankara ist mit Sicherheit ein Anschlagsziel in der Türkei und da ist ein großer Zaun drum rum gebaut mit Stacheldraht obendrauf und schon allein der Eingang ist gar nicht mehr so einfach, weder für die Kinder noch für die Eltern.

NR25: Für diesen neuen Lebensabschnitt wünschen wir Ihnen natürlich alles Gute. Was wünschen Sie der DSP für die kommenden Jahre?

Frau Biever: Ich durfte ja jetzt 25 Jahre DSP mitfeiern und ich hab immer versucht in die Elternschaft zu tragen, dass den Eltern wirklich bewusst ist, was für eine tolle Schule das hier ist und dass wir eigentlich auf einer Insel der Glückseeligen sind, die man mit Schulen in Deutschland eigentlich überhaupt nicht vergleichen kann. Ich wünsche der DSP, dass es so weitergeht – dass die Schüler sich wohlfühlen mit den entsprechenden Lehrern und dass das Klima einfach so gut bleibt, wie es im Moment auch ist.

NR25: Vielen Dank für das Interview und Ihren jahrelangen Einsatz für die DSP!

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