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Endlich die Antwort auf die aktuelle Uff-Frage ist da: Muss die Allgemeinheit wirklich Allgemeinwissen wissen?

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Der französische Aufklärer Denis Diderot (1713 – 1784) versuchte das gesamte Wissen der Welt in seiner Enzyklopädie zu sammeln, damit alle Menschen darauf zurückgreifen können. Inzwischen können wir durch das Smartphone überall auf so viele Fakten zurückgreifen, wie es sich die Aufklärer des achtzehnten Jahrhunderts niemals hätten vorstellen können.
Der alte Spruch „Man muss es nicht wissen, sondern nur wissen, wo es steht.“ hat jetzt bei allen Fragen dieselbe Antwort: „In meinem Handy.“ Das könnte bedeuten, dass Allgemeinwissen unnötig ist. Wenn ich wissen möchte, wann Karl IV. geboren wurde, kann ich es in wenigen Sekunden herausfinden. Die Allgemeinheit bräuchte also kein Allgemeinwissen, sondern nur ein Handy und einen Zugang zum Internet.
Ganz so einfach ist es leider nicht. Wissen ist nicht nur der Zugang zu Fakten. Die Fakten müssen auch verstanden werden. Um einen Artikel im Internet zur Relativitätstheorie überhaupt zu begreifen, muss man viel Wissen über Fakten, Regeln, Theorien der Physik bereits haben. Der Artikel ohne Vorwissen bringt absolut nichts.
Interessanterweise wird die Fähigkeit, Fakten zu Wissen zu verbinden, immer wichtiger und schwieriger, da die Kenntnisse der Menschheit immer größer und immer leichter zugänglich werden.
Welches Wissen wir heutzutage aber konkret als Allgemeinwissen betrachten sollten, ist eine schwierige Frage, die regelmäßig zu Diskussionen und Streit führt.

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