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5 Fragen zu JuMu 2016 an Herrn Kudela

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Vor ein paar Tagen fand in der Schule die erste Runde des internationalen Musikwettbewerbes „Jungend Musiziert“ statt. Organisator und auch Teil der Jury war Ales Kudela (Musiklehrer der DSP, für die wenigen, die ihn nicht kennen). Unsere newsroom25 Reporter Mihail Mouhlov und Kristyna Duyongová haben ihm unsere „5 Fragen “ gestellt.

Herr Kudela, können Sie uns den Verlauf des Wettbewerbs erklären?
Allgemein läuft es auf 3 Ebenen ab – der Regionalebene, der Landesebene und der Bundesebene. Alles beginnt in einer bestimmten Region, in unserem Fall sind es die Auslandschulen der Nord-Ost-Region mit der Hauptstadt Helsinki, wo die Teilnehmer Punkte sammeln und sich auf diese Art und Weise auf den Plätzen verteilen. Jeder Teilnehmer braucht auch seine Begleitung, z.B. eine(n) KlavierspielerIn. Um auf die Landesebene zu kommen, brauchen sowohl die Teilnehmer als auch die Begleitung mindestens 23 von 25 Punkten. Die, die weiterkommen, nehmen am nächsten Vorspiel in Helsinki teil. Die Gewinner auf der Bundesebene, da nehmen dann mehr als 4000 Musiker teil, dürfen als Hauptpreis ein Album aufnehmen oder es passiert manchmal, dass Solisten mit den besten Orchestern Deutschlands spielen.

Gibt es verschiedene Kategorien bei dem „Jugend Musiziert“?
Ja, natürlich! Es gibt viele Kategorien, welche in zwei Gruppen geteilt sind. Zum einen gibt es Soloauftritte und dann auch Ensembles von zwei oder mehr Leuten. Dieses Jahr sind bei den Soloauftritten folgende dabei: Streichinstrumente, Akkordeon, ‘Percussion‘-Instrumente, Mallets, und Gesang (Pop). Bei den Ensembles gibt es mehrere sehr interessante Kategorien, wie zum Beispiel ein Harfen-Ensemble. Wichtig ist hier anzumerken, dass die Kategorien jedes Jahr wechseln, also rotieren, nächstes Jahr gibt es wieder  das Solo-Klavier und andere beliebte Instrumente.

Und sind die Schüler motiviert, bzw. gibt es viele Teilnehmer?
Also es ist leider die Tendenz in den letzten 5 Jahren, dass weniger und weniger Schüler teilnehmen – es bedeutet für ihnen zu viel Arbeit… Teilnehmer sind hauptsächlich Schüler die sich ein oder zwei Jahre vorher informieren und die sich dann anpassend vorbereiten. Wenn du im September beginnst, schaffst du nie ein guter Auftritt bis Januar, wann das erste Vorspiel ist. Das ist bei der Klassik, beim Pop-Gesang geht es noch. Vielleicht deswegen gibt es mehr und mehr Sänger und weniger Klassiker. Eigentlich hatten wir dieses Jahr nur eine Teilnehmerin mit einem klassischen Instrument.

Was hat Sie bei den Vorspielen überrascht oder vielleicht was fanden sie gut und was nicht?
Oh, etwas Neues war dieses Jahr Paulina Michal. Wenn sie singt, hat es etwas sehr Spezielles, es ist wirklich als würde der Zuhörer hypnotisiert. Wir, die Jury, saßen mit offenen Mund da und haben nur zugehört. (…) Die  die berühmte Sängerin Simone Sanchez aus der Jury hat kritisch ihre Punkte verteilt und aus diesem Grund kommt zwar Paulinas Begleitung leider nicht weiter, aber Paulina Michal hat 25/25 Punkten erhalten, was wirklich nicht einfach ist. Was ich auch toll finde, ist, dass unsere ehemaligen Schüler Alexi Geitmann und Vít Soural auch teilgenommen haben und sogar weitergekommen sind.

Und die Eltern? Wie unterstützen sie ihre Kinder?
Ja … das ist ein Phänomen – die Eltern reisen überall hin mit. Es ist eine wahnsinnige Organisation: sie buchen Hotels, machen Essen für die Pausen, üben mit. Sie sind einfach sehr aktiv. Aber da fragt man sich manchmal, ob vielleicht der Leistungsdruck nicht zu hoch ist …

Danke sehr, Herr Kudela! Wir wünschen Ihnen noch einen schönen Tag.

(mm, kd)Kudela i Pauline.jpg

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