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Endlich! Die Antwort auf die aktuelle Uff-Frage: Wäre eine Welt ohne Religionen eine bessere Welt?

3 Kommentare

Wäre eine Welt ohne Religionen eine bessere Welt?

Angesichts der fürchterlichen Anschläge in den letzten Wochen, Monaten und Jahren, bei denen Mörder jeweils angeben, sie würden ihre Taten im Namen der Religion ausüben, kommt vielen Menschen der Gedanke, dass die Welt ohne Religion besser wäre. Offenbar heizen Religionen Konflikte zwischen Menschen an. „Wir gegen die“ ist das Motiv der Religionskriege. Dabei ist es natürlich fraglich, ob die Religion die wirklichen Ursache der Konflikte ist oder nur ein Brandbeschleuniger.
Doch wie müssen wir uns eine Welt ohne Religion vorstellen? Mit „Religion“ wird normalerweise eine Vielzahl unterschiedlicher Weltanschauungen bezeichnet, deren Grundlage häufig der jeweilige Glaube an bestimmte Kräfte und Sinnzusammenhänge ist. In diesem Sinne sind aber fast alle Menschen religiös. Auch die meisten Atheisten, die zwar an keinen Gott glauben, bekennen sich zu solchen „Glaubensgrundsätzen“. „Der Mensch ist unheilbar religiös“ soll der russische Religionsforscher Nikolai Berdjajew gesagt haben.
Die Religionen führen Menschen zusammen und motivieren zu den erstaunlichsten Leistungen, da sich das Individuum als Teil einer Gemeinschaft fühlen kann und quasi einen Platz in der Welt bekommt. Es werden Kirchen und Moscheen gebaut, Feste gefeiert, Sterbende getröstet, Lieder geschrieben und gesungen und vieles mehr. Menschliche Kultur ohne Religion ist deshalb kaum denkbar.
Eine Welt ohne Religionen- wenn sie überhaupt möglich ist- wäre keine bessere, sondern eine ärmere Welt.

 

Wie findet ihr die Uff-Antwort? Kommentiert doch!

3 thoughts on “Endlich! Die Antwort auf die aktuelle Uff-Frage: Wäre eine Welt ohne Religionen eine bessere Welt?

  1. Mir kommt sie ein bisschen zu leicht gemacht vor. Was genau soll Religion denn nun überhaupt sein? Wenn sie einfach nur eine Meinung zu Sinnzusammenhängen sein soll, dann kann man sich eine Menschheit ohne wirklich schlecht vorstellen. Das wäre aber eine sonderbare Definition. Wenn wir hingegen wie meines Wissens üblich unter Religion sowas wie die Verehrung nicht realer Entitäten verstehen, dann wird die Antwort eher anders ausfallen müssen.

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  2. Wir halten die Antwort unseres lieben Herrn Uffmanns für interessant und anschaulich, und würden deshalb noch gerne einen erweiternden Beitrag zu diesem Thema leisten.
    Wir finden, dass der Mensch an etwas glauben muss, um zu existieren. Denn einen Glauben kann man auch als gewisse Vorstellung von etwas auffassen, und Vorstellungen hat nun wirklich jeder. Ob es sich dabei um die Entstehung des Universums, des Lebens auf der Erde oder gar um das fliegende Spaghettimonster handelt, jeder denkt und glaubt sein eigenes. Und ebendieser Glaube kann den Menschen in seinem Leben zu seinen Zielen führen. So gesehen wird deutlich, dass eine Welt ohne Religion ärmer um diese ganzen Vorstellungen wäre. Man könnte sogar meinen, der Mensch habe die Religion nötig, in allen ihren Aspekten, um besser durch das Leben zu schreiten und dann noch mit ähnlich Denkenden einen gemeinsamen Nenner zu finden. Doch hier kommt schon ein möglicher Einwand: Wird die Welt nicht durch Religionen an sich aufgeteilt?
    Denn Zugehörige einiger Kulturen können im Laufe des Lebens gar nicht erst interagieren, da sie zum Beispiel, durch Vorurteile gegen eine bestimmte Religion geleitet, gar nicht erst eine Kontaktaufnahme wollen. Dies sollte unserer Meinung nach gar nicht der Sinn von Religion sein. Glauben darf und soll jeder was er will, doch darf dies nicht die Welt teilen. Diverse Glauben und Religionen sollen die Welt offener und vielseitiger machen, nicht in ihre eigenen Kategorien trennen. Da wir wissen, wie bereichernd interkultureller Austausch sein kann, denken wir, dass Religionen die Welt in dieser Hinsicht leider auch ein wenig ärmer machen.
    Das darf die Aufgabe von Religion nicht sein.

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  3. Wir halten die Antwort unseres lieben Herrn Uffmanns für interessant und anschaulich, und würden deshalb noch gerne einen erweiternden Beitrag zu diesem Thema leisten.
    Wir finden, dass der Mensch an etwas glauben muss, um zu existieren. Denn einen Glauben kann man auch als gewisse Vorstellung von etwas auffassen, und Vorstellungen hat nun wirklich jeder. Ob es sich dabei um die Entstehung des Universums, des Lebens auf der Erde oder gar um das fliegende Spaghettimonster handelt, jeder denkt und glaubt sein eigenes. Und ebendieser Glaube kann den Menschen in seinem Leben zu seinen Zielen führen. So gesehen wird deutlich, dass eine Welt ohne Religion ärmer um diese ganzen Vorstellungen wäre. Man könnte sogar meinen, der Mensch habe die Religion nötig, in allen ihren Aspekten, um besser durch das Leben zu schreiten und dann noch mit ähnlich Denkenden einen gemeinsamen Nenner zu finden. Doch hier kommt schon ein möglicher Einwand: Wird die Welt nicht durch Religionen an sich aufgeteilt?
    Denn Zugehörige einiger Kulturen können im Laufe des Lebens gar nicht erst interagieren, da sie zum Beispiel, durch Vorurteile gegen eine bestimmte Religion geleitet, gar nicht erst eine Kontaktaufnahme wollen. Dies sollte unserer Meinung nach gar nicht der Sinn von Religion sein. Glauben darf und soll jeder was er will, doch darf dies nicht die Welt teilen. Diverse Glauben und Religionen sollen die Welt offener und vielseitiger machen, nicht in ihre eigenen Kategorien trennen. Da wir wissen, wie bereichernd interkultureller Austausch sein kann, denken wir, dass Religionen die Welt in dieser Hinsicht leider auch ein wenig ärmer machen.

    Das darf die Aufgabe von Religion nicht sein.

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